«Wie man Facebook zur politischen Kommunikation nutzt

Bereits jetzt sind viele Parteien und Politiker auf Facebook aktiv. Sie nutzen die Plattform, um Bürger über ihre Parteiarbeit zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Aber die Anforderungen an die Plattform haben sich stark verändert.
Bis vor ein paar Jahren war Facebook hauptsächlich von Texten geprägt, heute ist jedoch eine authentische und visuelle Kommunikation wichtiger als das geschriebene Wort.
Schaut man sich aktuelle Wahlkämpfe an, so scheinen klassische Kampagnen immer noch zu funktionieren: Vom Plakat, welches wohl auch die nächste Generation überleben wir, bis hin zum Straßenstand, um Bürger persönlich von der eigenen Partei zu überzeugen, wird alles geboten. Aber immer häufiger wird die eigene Kampagne in sozialen Medien fortgeführt, und das hauptsächlich auf Facebook.

Bürger nutzen Facebook gerne, um politische Debatten zu führen, indem sie eigene Beiträge posten und andere Beiträge kommentieren, liken oder teilen. Es überrascht somit nicht, dass immer mehr Politiker und Parteien verstärkt auf Facebook aktiv sind, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und sie über ihre Politik zu informieren.
Immer mehr Deutsche nutzen Facebook auch politisch, das haben die vergangen Jahre gezeigt. Facebook ist zu einer der meistgenutzten Nachrichtenquellen geworden.
Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte diesen Trend nicht ignorieren, und hat ihre Abgeordneten zu ‚Social Media‘-Kursen verpflichtete.

Es überrascht also nicht, dass die Mehrzahl der Politiker und Parteien ein Netzwerkprofil bei Facebook pflegt. Allerdings sind diese Profile kein Garant für einen ausgiebigen Dialog mit den Bürgern. Vielen fehlt es einfach an Hintergrundwissen, wie der Kanal besonders gut zur politischen Kommunikation eingesetzt werden kann.

Zunächst ist es wichtig, sich das veränderte Kommunikationsverhalten anzuschauen. Von den 22 Millionen Menschen, die Facebook in Deutschland täglich nutzen, greifen 85 Prozent mit ihrem Smartphone auf die Plattform zu.
Politische Inhalte müssen also kurz und verständlich dargestellt werden – mit kurzen Videos, Infografiken oder durch eine prägnante Aussage.
Wem es nicht gelingt, die eigene Position in ein bis zwei prägnanten Sätzen zu verpacken, der sollte einen längeren Beitrag auf der eigenen Homepage veröffentlichen und ihn auf Facebook teilen. Vor allem im politischen Umfeld haben gut und überzeugend geschriebene Meinungsartikel häufig großen Erfolg. Das heißt nicht, eine Pressemitteilung eins zu eins auf Facebook zu posten. Vielmehr geht es um persönliche Erklärungen und Klarstellungen: Warum wurde eine bestimmte Entscheidung getroffen? Was waren die Hintergründe dafür?

Weg von statischer Präsentation hin zur multimedialer Berichterstattung

Wo Facebook noch bis vor einigen Jahren vor allem durch das geschriebene Wort geprägt war, ist heute eine authentische und visuelle Kommunikation unerlässlich. Vergiss aber Bildmotiven, die man auch aus der Zeitung oder dem Fernsehen kennen.
Wesentlich spannender für die Facebook-User ist es, einen Blick hinter die Kulissen von Wahlkampf und Parteiarbeit zu bekommen.
Zeige die Dinge, die der Bürger sonst nicht zu Gesicht bekommt. Nutze Apps, um Deine multimediale Arbeit zu erleichtern. Instagram, Layout oder Boomerang sind nur einige Beispiele, was Facebook Dir zur Verfügung stellt.

Die Nutzung von Facebook geht ganz klar in Richtung Video und Live-Video, vor allem auch in der Politik. Die persönlichste Form sich zu präsentieren, ist immer noch die Kommunikation über bewegte Bilder. Sie schaffen eine besondere Nähe. Vor allem kurze Videos werden auf Facebook gerne angeschaut. Dabei entscheiden oft die ersten drei Sekunden, ob das Video angeschaut wird oder nicht. Man sollte also auf einen Vorspann verzichten und das Publikum direkt ansprechen. Untertitel sind dabei unbedingt nötig, denn die meisten Menschen verzichten auf Ton.

Live-Videos sehen wir immer häufiger auch in der Politik, zum Beispiel zum Übertragen von Statements oder Pressekonferenzen. Aber damit werden die Möglichkeiten dieses neue Mediums nicht wirklich genutzt.
Sehr viel spannender ist der Einsatz als digitale Fragestunde.
Nimm dir zehn bis 15 Minuten Zeit und beantworte Fragen aus der Community – das ist direkter Austausch und so gelingt eine Kommunikation auf Augenhöhe. Auch kannst Du so Stellung zu kontroversen Themen beziehen.

Insbesondere in der heutigen Zeit kann Facebook ein wichtiges Instrument sein, um den Kontakt zwischen den Menschen und der Politik zu intensivieren und eigene Themen zu setzen.


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